Der Digital-Podcast für die Pflege
00:00:07: Herzlich willkommen bei Pflege-Digital, dem Digitalpodcast für die Pflegebranche.
00:00:11: Ich hab mir heute Frank Reimer von der Diakonie Nord Nord Ost ist dort Geschäftsbereichsleitung Digitale Transformation und Yes Henik Forstmikrofon geholt.
00:00:20: yes du bist Gründer und Geschäftsführer bei Pato einer, ich sag mal, Paymentlösung für die Sozialwirtschaft.
00:00:26: aber da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen.
00:00:27: Danke
00:00:27: für Ihr Eiler!
00:00:29: Dass wir dabei sein dürfen?
00:00:31: Ja Also, das ist ja Teil eines neuen Formats hier im Podcast.
00:00:34: Und zwar möchte ich Techie und Träger zusammen fürs Mikrofon holen um konkrete Use Cases von Technologien in der Sozialwirtschaft vor allem in der Pflege auch eben vorzustellen und damit man da eben möglichst ehrliche Einblicke bekommt und nicht nur ein Produkt pitcht sozusagen vom Techie selbst, vom Gründer.
00:00:50: von daher Frank legen wir einfach mal los.
00:00:52: vielleicht erklärst du mal ganz kurz wer bist Du was machst Du?
00:00:56: Was is die Diakonie Nordnord-Ost?
00:00:58: Ja also zu mir Frank.
00:01:02: Ich bin in Lübeck geboren, aufgewachsen.
00:01:06: Bin nie so richtig weggegangen und man konnte auch die Theorie haben ich gehe auch nicht wieder weg aus der Lübcke weil es einfach wunderschön hier im Norden ist.
00:01:13: In der Dipline Nordrhein-Ost bin ich schon über vierunddreißig Jahre.
00:01:17: Ich habe mit Ziviliens hier angefangen.
00:01:19: das war meine erste Begegnung mit sozialer Arbeit.
00:01:24: Ich hab in der Werkstatt einen Menschen in Binderung zusammen gearbeitet und hab nach dem Zivilen studiert, technisches Gesundheitswesen.
00:01:32: Hab aber gemerkt, der Technikteil ist ein Teil für mich, aber der zweite Teil ist einfach auch Menschen- und soziale Arbeit.
00:01:40: Und das habe ich dann versucht zusammenzubringen und bin nie aus der Diakonie ausgeschieden.
00:01:45: hat, während des Studiums in hier gearbeitet, Job.
00:01:47: Ja, wir haben mit einer IT Verantwortung irgendwann reingerudert, hat davor vieler innovativer Anteilung aufgebaut so auch Dienstleistungen Menschen mit psychischen Erkrankungen, wo Kompetition viel vorhanden ist.
00:02:03: Ich bin verantwortlich mittlerweile seit drei Jahren als Geschäftsbereichsleiter.
00:02:08: Wir haben konsequent die Strategie weiterentwickelt in der Unternehmensstrategie und da war der letzte konsequenter Schluss, dass wir auch Digitalisierung als Strangens erkennen zu uns als Sozialunternehmen und damit ein konsequender Schritt war einen echten Geschäftsbereich auszumachen, also in den Geschäftsfeldern Teilhabe oder Menschen in der Pfleger.
00:02:30: Da haben wir jetzt tatsächlich auch auf Augenhöhe ein Geschäftsbereich zur digitalen Transformation, das gleich mal zu mir.
00:02:37: Wir sind an Schleswig-Holstein und am Mecklenburg zwei Bundesländern unterwegs mit unseren Leistungen an zweit Standorten und mit den circa Viertausend Mitarbeitenden alles was man sich in der Sozialarbeit vorstellen kann.
00:02:51: Was vielleicht immer besonders ist dass wir zwei tausend vierhundert Verwahrgeld konnten.
00:02:55: Wir haben also für zwei Tausend Vierhundert Klienten im gesamten Unternehmen verwalten, die ja Gelder für stellvertretende Ampfer-Wagel, das ist halt immer ganz wichtig zu wissen.
00:03:07: Danke schön!
00:03:08: Jess, dann mal ganz kurz zu dir.
00:03:09: und wer willst du?
00:03:10: Ja ich bin Jess, Jess der Gründer und Geschäftsführer von Pato.
00:03:14: Mein Werdegang ist vor allen Dingen im Bankbereich.
00:03:16: Ich war eine Zeit in der Kommerzbank, ich war ne Zeit bei JP Morgan habe aber schon Mal ein Bankähnliches Produkt, würde ich mal sagen gegründet an die größte Bank für Teenager in Europa, für vierzehn bis vierundzwanzigjährige.
00:03:29: Vor drei Jahren haben wir das verkauft und ja seitdem ein voller Fokus auf Pato um eben die erste Zahlungsinfrastruktur für die stationäre Pflege aufzubauen.
00:03:38: Also
00:03:39: Frank dann war zu Eurem Alltag vorher.
00:03:40: also ich muss zugeben Ich habe von den Wegen wie in diesem Bereich gezahlt wird überhaupt keine Ahnung.
00:03:47: also Verwahrten konnten.
00:03:48: kann ich mir schon was vorstellen so grob drunter?
00:03:51: aber vielleicht hast du mal eine Auskunft.
00:03:54: Wie läuft denn das normalerweise ab?
00:03:56: Also ihr habt jetzt in den Klienten zum Beispiel eine Eingliederungshilfe, die bekommen ein gewisses Geld pro Monat und damit können sie haushalten oder können sich selber Sachen haben.
00:04:04: Aber wie sehen diese Prozesse dahinter auf?
00:04:06: Kannst du das kurz und knapp erklären?
00:04:09: Ja natürlich gerne!
00:04:11: Unsere Klientinnen in der Teilhabe haben auch einen, sag ich mal, barbetragzeigenen Verwendungen so zu nennen sich das im Prinzip.
00:04:22: Früher hat man Taschengeld zugesagt, das ist aber auch kein guter moderner Begriff mehr.
00:04:26: Wir als Erwachsenen würden auch nicht mehr von Taschengellen und Unspredigen wollen also diesen Barbetrag und da gibt es eben halt bei uns auch Klienten und Bewohner in der Stadt zu nähern ohne eine ambulanten Versorgung die selbstständig nicht komplett einkaufen gehen auf Taschenassistenz benötigen.
00:04:44: Das heißt, es gehen Mitarbeiter mit Stellvertretungen vielleicht auch im Kleidungsbereich oder andere Themen die jetzt aus dem Eigenvermögen der Klienten bezahlt werden sollen.
00:04:54: Oder auch der Kliente wünscht sich einfach eine Zeitschriften-Abo oder eine Online-Dache.
00:05:01: Aber so eine Bestellung völlig verrückte Geschichte und das organisieren häufig Mitarbeiter in den Stellvertretern.
00:05:08: Theoretisch wenn das eigentlich ein Prozess der gesetzlichen Betreuung die das begleiten und verantworten, auf jeden Fall und theoretisch durchführen sollten.
00:05:19: Das Bundesteilhaber-Gesetz spielt eine Rolle, also auch die Idee des Gesetzgebers, auch Gestärkung der Menschen in Eigenverantwortung und durch den gesetzlichen Betreuer unterstützt.
00:05:29: Die Gesetze mit Treuen haben uns aber erklärt, da muss man einfach so sagen, dass sie das gar nicht leisten können, weil wir dann auch solche Klienten sagen, wir zahlen dreimal einer Woche steuern.
00:05:42: das auch vielleicht noch ein bisschen pädagogischen Anführungen, sprich nicht leicht.
00:05:46: Das könnte eingesetzlicher Betreuung gar nicht leisten.
00:05:50: Es sind ja manchmal Betreuungsvereine oder auch Juristen die solche gesetzlichen Betreuerenschaften übernehmen.
00:05:58: Wie lief das denn früher ab?
00:06:00: Ich sag bewusst früher.
00:06:01: also es gab diese Content auf denen wir einen Gut haben im Idealfall so.
00:06:07: Das heißt, dann hat man damals wirklich Bargeld ausgezahlt und Mitarbeiterinnen ausgehändigt.
00:06:12: Die mussten damit in Rossmann, in DM, was auch immer gehen haben das Cash bezahlt, kamen wieder zurück mit dem Beleg, belegt wurde an eure Buchhaltung vermutlich mal
00:06:21: gegeben, die muss manuell
00:06:22: einpflegen und das dann halt für zwei Tausend Vierhundert Menschen.
00:06:25: Genau,
00:06:26: hundert Prozent richtig wie du es beschreibst.
00:06:28: Es ist komplett Hundert Prozent Bargeld ein Spiel gewesen.
00:06:32: Und es ist noch viel verrückter als du dir das vorstellst.
00:06:35: Wir haben hier eine Hauptkasse, eine Verwaltung.
00:06:38: Wie besorgt die große Knete?
00:06:40: Das Ganze war Geld Woche für Woche mit Geldtransporter, Presor und Security.
00:06:46: Warte, da kommt ein Geldtransportler zu euch gefahren und liefert ein paar Tausend Euro Gelder ab.
00:06:54: Und auf der Wohngruppe gibt es teilweise auch noch Auszahlungen, das hat sich dann auch noch Gelder verteilt.
00:07:01: Zwei-hundert Wohngruppen, die da mitspielen.
00:07:03: Auch wenn es in zwei Hundert Wohn Gruppen wurden immer Teilbeträger aus der Hauptkasse dann transferiert so dass dort überall Nebenkasten geführt worden teilweise noch werden.
00:07:13: wir haben doch nicht alles abgelöst.
00:07:15: auf dort vor Ort entweder durch einen Heilerzieherinnen heilerziehern durch pädagogisches Personal eine Kassenverwaltung durchgeführt wird entweder vor Ort ausgezahlt oder der Bewohner ist in jede Hauptklasse tatsächlich gekommen.
00:07:28: und das ging immer um Frage
00:07:31: Hast du eine grobe Schätzung, wie viel Zeit da...
00:07:34: Wir haben es ermittelt.
00:07:36: Das ist tatsächlich so dass wir einfach mal in der Erhebung mit Tato zusammen durch ganz viele Interviews und Analysen sehr deliziert das sogar ermitteln haben was unsere Prozesskosten an der Stelle sind egal was ein paar Fakten Zahlen sagen.
00:07:50: also wir haben alleine in diesem Prozess pro Jahr hunderttausend Papier-Beläge erzeugt.
00:07:56: Hunderttauend Papiere-Berlegepflanzen in zweihundert Leidsordnern Das ist die Dimensur.
00:08:01: Wir haben ungefähr viertausend Kilometer im Jahr zerbraten, für Geld in einer B zu transportieren.
00:08:08: Ja wir haben nun von neunzig Tage gebraucht um so einen Bargeldprozess abzuschließen also ein Monatsabschluss einer Kasse auf eine Wohngruppe und hat bis zu drei Monate getault.
00:08:18: und wir haben seit mal ungefähr sechs Vollzeit-Equivalente im Personal für diesen Prozess umgesetzt.
00:08:25: Also quasi es waren Trägerweit umgerechnet, sage ich mal sechs Personen in Vollzeit damit beschäftigt.
00:08:33: Mit
00:08:33: Verwaltung und dem ganzen Thema geschäftigt waren ja.
00:08:37: Ja das heißt, wenn man mit Arbeitgeberanteil und allen möglichen Kosten ringsrum Urlaub reingerechnet dann sprichst du ja da von E-Sima eigentlich dreißigtausend Euro im Monat oder?
00:08:46: Wir haben jetzt so den Prozessaufwand auf circa dreihundertvierzichttausende Euro nachher geschätzt dass es so im Jahr ... an Prozesse aufwandt.
00:08:53: Kommt ja ja hin, quasi mit Reisigemann.
00:08:55: Ja krass!
00:08:55: Krass!
00:08:56: Und vielleicht mal ganz kurz einzuhaken... Die Diakoni Nordnord-Ost.
00:09:00: war das schon gut unterwegs in den damaligen Bargeldprozessen?
00:09:03: Ich will jetzt keine anderen Geschichten erzählen aber das war ja immerhin schon ein Prozess.
00:09:07: Ja
00:09:07: ich jämme das also... Man muss...ich muss zugeben es war ein Thema mit dem...Ich hab' das für mich so wirklich relevant gehalten.
00:09:14: Muss ich zugehen.
00:09:14: Ich dachte mir, okay, Bargeld, Verwachung und okay Das funktioniert schon Irgendwie so im Alltag.
00:09:21: Und gleichzeitig habe ich dann aber mal überlegt, also wir hatten hier bei uns mit den zwanzigut wir sind jetzt in erster Linie halt eine Tech-Firma und wir hatten auch mal für verschiedenste Kleinsanschaffungen hier mal zeitweise eine Kasse eingeführt weil eben doch mal für irgendwelche Materialien oder sowas Fahrgeld gebraucht wurde und das haben wir nach einem halben Jahr wieder abgeschafft, weil es mir so auf ein Cakes ging auch die Buhrung damit zu machen, denn Steuerbüro mit denen, da hab' ich mir gedacht als Frank das erzählt hat du gehst zwei tausend vierhundert solcher Kunden
00:09:45: etc.,
00:09:46: ist ja Wahnsinn!
00:09:46: Also vielleicht vielleicht jetzt, bevor du da gleich einsteigst.
00:09:51: Das ist eine Riesendimension gerade in der Sozialwirtschaft.
00:09:54: Da müssen wir ja auch irgendwo auf jeden Cent achten und das ist ja, also ich meine, dreiechzigtausend oder dreihundertvierzichttausende Euro im Jahr einen
00:10:01: riesen
00:10:02: Betrag mit so einem eigentlich denkbar rimpeln- oder nicht mehr wertschöpfenden Prozess muss man ja so fähreweise sagen.
00:10:09: Also ich kann verstehen dass ihr das digitalisiert hat aber wie kamst du denn überhaupt an den Punkt?
00:10:13: Irgendwann habt ihr beiden euch einmal kennengelernt nämlich an was ich gesagt habe Wir müssen da was tun.
00:10:18: Also war das wirklich so, also gab es einen konkreten Vorfall?
00:10:22: Irgendeine Prüfung irgendwie eine Auswertung vom Steuerberater wo ihr dann gesagt habt Alter das können wir nicht weiter so machen.
00:10:29: Ja der auslöse Punkt bei uns war eines Qualitätsprojektes tatsächlich um Sinne von Kundenbefragungen auch die Bewohnern direkt mal zu fragen wie findet ihr das eigentlich?
00:10:44: Also auch so?
00:10:45: eine Kasse hat ja Öffnungszeiten, werden wir noch gar nicht immer so auf den Verwaltungsteil so einen Fokus gepackt.
00:10:51: Aber jetzt schauen wir mal die Teilhabe.
00:10:54: Die hatte dreimal die Woche auf oder sowas und dann habe ich am Freitag vergessen mit Geld zu holen.
00:11:00: Dann hab' ich keine Chance mehr am Wochenende mir irgendwas zu kaufen oder so.
00:11:04: Das ist ja denn auch nicht echt gute Teilhaube, die wir da in dem Prozess erzeugt haben.
00:11:09: Das war eigentlich der Auslöser.
00:11:10: Wir haben Interviews geschürzt, wir haben auch Video aufgenommen Da kommen die aus Darenschutzgründen nicht zu öffnen.
00:11:15: Die würden einfach so geben, so ein ehrliches Wort wieder und dann gesagt das ist scheiße.
00:11:23: Und das haben wir gemerkt.
00:11:24: oder tun wir irgendwas nicht gut ist?
00:11:26: Und haben dann angefangen Überlegung zu tätigen und sind irgendwann auf den Slogan so froh, es kommt.
00:11:33: also wer nur Bargeld stärkt im Prozess der Grenz auf Dauer Menschen in Betreuung einfach aus, für einen gesellschaftlichen Leben.
00:11:42: Dass das nicht teilhabe.
00:11:44: und das zweite war dann ganz still offensichtlich wie wahnsinnig wirklich dieser Prozess ist wenn man es mal zusammenträgt.
00:11:49: Und diese zweite Motivation entstand doch recht schnell mit dem Verwaltungsaufwand, den wir da reduzieren möchten.
00:11:58: Als du das so bemerkt hattest damals also ich vermute mal Porthog gab's Gab's da Pauto schon zu dem Zeitpunkt?
00:12:05: Nee, ne.
00:12:06: Ich kenne ja so ein bisschen Hintergrundwissen bei euch beiden.
00:12:09: Da kann man auch jetzt gleich drauf zu sprechen aber... Also wie sah denn eure Suche nach der Lösung damals aus?
00:12:17: Seid ihr Matzuna Spark hat es dir gegangen und habt gesagt, hey können wir das nicht irgendwie besser abnüllen?
00:12:22: Oha!
00:12:22: So geliebliche Fahrdraßogeschere.
00:12:24: also du glaubst gar nicht was wir als getan haben.
00:12:27: und wir reden jetzt von den Zwei-Tausen-Achzehn, ne?
00:12:31: Da war die Befragung im Rahmen dieses Projektes, der Gründungsfragungen.
00:12:36: Und wir sind tatsächlich zu Banken gegangen und unsere erste Idee war sogar noch, muss man ehrlicherweise sagen, auch noch barrierearmige Geldautomaten.
00:12:44: also wir wollten, waren doch nicht sofort an der ersten Stunde mit Transparenz wirklich von Analog in Digital sondern waren so.
00:12:51: aber wir müssen Zugänge anders organisieren.
00:12:54: unser Kasselsystem das ist doch blöd.
00:12:56: Wir müssen da eine Autonomie, vielleicht einen Schingerabdruck am Geldautomaten und dann kommen da die zwanzig Euro raus.
00:13:02: Das waren noch so die ersten Ideen in den Jahr zwei Tausend Neunzehnten an und merken auch ganz schnell, wie wir es beim Ungesprochen haben zu dem Zeitpunkt das da keiner mehr Lust hat auf Geldautomaten.
00:13:11: Die haben uns alle brav freundlich zugehört und da gab's keine Ideen, wie entwickeln mal den Auszahlungsbereich im Bankenbereich weiter, der Flaschen abzusehen, dass keiner mehr dort Fahrgeld im Fokus hatte uns auf dem Markt europaweit uns angeschaut und hatten sogar ein Partner gefunden, mit dem wir glaubten, der hat schon Funktionen in eine Geldkarte gebaut.
00:13:36: Das war dann schon jetzt ein bisschen bei der Geldkart angekommen und sind an einer Datenschutzprüfung gescheitert weil er aus europäischen Banken genutzt hat.
00:13:45: und nachdem unser Datenschütz einen Beauftragte einfach nun mal nach den Thoms gefragt hat so ein Klassiker, da gehen wir morgen die technische Neutotrohsmaßnahmen rüber Druck in die Wumme eiert, und es kam nichts.
00:13:58: Und dann haben wir gerade die Füße bekommen, sodass wir diesen Partner nicht genommen haben.
00:14:02: Das war auch ganz gut so, weil die Bank tatsächlich irgendwann abgewickelt wurde mit denen sie zusammengearbeitet haben.
00:14:08: oder ein anderes Thema.
00:14:10: Aber dann die Diakonie Nordrhein-Westfalen ist ein Pionier.
00:14:13: Wir arbeiten doch mit so vielen Startups und ach, wir sind echt schon eine Digitalisierung.
00:14:18: Sind wir da sehr selbstbewusst?
00:14:20: Oder jetzt machen wir eine eigene Entwicklung?
00:14:22: Ich habe mir einen Partner geholt, der uns schon lange befingelt.
00:14:27: Matthias Dammerrohr, einfach auch mal genannt, der auch Mutterpartner und fast Freund geworden ist über die Jahre mit dem.
00:14:35: er hat uns durch seinen Kontakt, wenn jetzt war Finanzexpertin herangehobbelt.
00:14:40: Und da wurde zu langsam deutlich, wie wir unsere Wünsche in die Fintech-Welt aktiviert haben, dass das keine gute Idee der Diakonie Nord-Nord-Ost werden würde, in der eigenen Geldkartenbesuch bauen sollten.
00:14:51: Ja okay!
00:14:52: auch überzeugt, aber dann kommt man auf das Thema White Label Lösung.
00:14:56: Okay, jetzt suchen wir uns jemanden mit denen ja so eine fertige Karte vielleicht White Labels ein bisschen anpassen und unser Newscaster draufpacken haben wir auch tatsächlich den wirklich einen gesamten Markt einmal abgeklappert, auch mit vielen gesprochen, tolle Gespräche geführt viel gelernt in der Phase am dichtesten dran.
00:15:15: Vielleicht darf ich das dann sagen noch mal.
00:15:17: damals die Taschengeld App?
00:15:23: Und auch die waren begeistert von der Idee und das wäre auch, glaube ich technisch mit denen auch machbar vielleicht gewesen.
00:15:30: Aber sie waren auch gerade so erfolgreich und skalierten gerade ihr Taschengeldprodukt, sage ich mal haben wir uns dann abgesagt, sodass wir dann auf das Weidehebeln so langsam ein bisschen frustriert sind.
00:15:41: Und dann im Juni, im Jahr zwanzig war das, zum Jahr zweitausend, zwanzigaundzwanzig sind wir dann auch wieder durch Matthias Dammero zusammengeführt worden.
00:15:50: Wir haben über die Business Angels, dann über Kontakte nach Rostock und zu anderen Partnern das ehemalige Rocky Team und haben Jess und sein Team kennengelernt.
00:16:01: So war tatsächlich fünf Jahre ein Prozess gewesen mit dem wir uns irgendwie immer wieder in der Fragestellung wie können wir das lösen?
00:16:10: Und auf der Strecke haben wir ganz vielen Banken gesprochen auch den Banken, die uns so an der Sozialwirtschaft bekannt sind also die jetzt noch stehen.
00:16:19: Wir haben mit allen darüber gesprochen.
00:16:20: Die haben uns sehr gut zugehört und sehr freundlich gesagt, ja es ist wirklich eine tolle Geschichte, aber wir können das aber um keiner so richtig eingestiegen mit uns mal ins Projekt ernsthaft was aufzusetzen.
00:16:32: Und dann haben sie auch okay.
00:16:34: Dann haben wir jetzt kennengelernt, dann haben wir uns hingesetzt, dann waren die auf einmal begeistert von unseren Newstays und da haben gemeinsam einen Entwicklungsvertrag gemacht.
00:16:46: Ja und so sind wir sag ich mal Ideengeber Ich sag auch gerne Erfinder, ist vielleicht ein bisschen übertrieben.
00:16:51: Aber wir sind jetzt einfach so dann im Rahmen dieser Entwicklung und haben uns eben halt das gemeinsam erarbeitet.
00:16:59: Und jetzt hat dann angefangen mit dem Team die Lösung zu bauen.
00:17:02: Okay also Ausgangslage?
00:17:04: Ihr habt durch, ich sage mal, Klienteninterviews festgestellt und nicht einmal von der Kostenseite her gedacht, sondern einfach von der Klienenseite her, gedacht okay unser aktueller Bargeldprozess ist scheiße und teuer!
00:17:15: Ja
00:17:16: Ich habe dann lange gesucht.
00:17:17: Es gab eigentlich Ausgangs-Situationstechnisch keine fertige Lösung, keine passende Lösung dafür und dann kam Jess um die Ecke gerade frisch geexited aus dem Fintech-Sektor und hat gesagt okay wir machen das jetzt zusammen.
00:17:28: also war das ungefähr so?
00:17:31: Ja ungefähr war es tatsächlich so.
00:17:32: Das klinge auch schneller als ich erwartet hätte.
00:17:34: Ich bin ja fairerweise wie man jetzt ja auch schon raushört, orangern fremd und für mich war das Thema erstmal tatsächlich komplett Neuland weswegen ich auch erst mal Frank logischerweise im ganzen Team super dankbar bin, aber vor allen Dingen auch für die Anfangszeit dankbar.
00:17:46: Das wir dann einfach auch mal über die Schulter gucken konnten.
00:17:49: Denn was wir vorher gemacht haben diese Bank für Teenager zu bauen hatte ja schon einen gewissen Impact Charakter immer mit dem Ziel junge Menschen die vielleicht noch keine gute Finanzbildung haben immer Dichte an das moderne bezahlen zu führen.
00:18:00: deswegen hatte ich auch relativ schnell Feuer gefangen allein für die Idee dass man Menschen in einem Hilfepereich in Teilhabe einfach ermöglicht selbstständig und sicher einzukaufen zu gehen oder eben auch begleitet einkaufen zugehen.
00:18:13: Ja, die DNNO hat es dann ermöglicht überhaupt erstmal aus Problemen zu kommen uns die ganzen Prozesse mal anzuschauen und festzustellen ja wie soll ich's ausdrücken?
00:18:23: Oh mein Gott!
00:18:24: Was passiert hier gerade?
00:18:25: das kann ich mir nicht vorstellen.
00:18:26: Das ist ein Problem was einfach meiner Meinung nach gewaltig ist Und Frank hat sehr super geschildert.
00:18:33: aber Frank hat eben auch nur die Verwahl-Geldseite geschilderd.
00:18:35: Die haben nämlich auch relativ schnell festgestellt, es gibt immer noch einen zweiten Bargeldprozess und eine zweite Bargeldkasse was alles rund um die Etagelder sind oder die Wohngruppengelder für die Leistungsverbringung.
00:18:45: Die anscheinend kulturell war man eh schon viel mit Bargelt handiert eben auch komplett mit Bargeld abwickelt.
00:18:52: Also du hast einmal die Gelder der Klienten?
00:18:54: Ja.
00:18:54: Das ist Verbargelt und dann hast du nochmal eine Gemeinschaftskasse?
00:18:56: Ganz genau
00:18:57: das kann Frank im Detail sich gleich viel besser erklären.
00:18:59: aber was wir jetzt festgestellt haben allein in den letzten Jahren bei über hundertfünfzig Gesprächen Frank hat es ja super gut geschildert, wenn der Geldtransporter kommt.
00:19:08: Das machen wenige so die meisten schickende Mitarbeiter mit irgendeiner EC-Karte von dem Finanzvorstand zur Sparkasse.
00:19:14: Wenn die dann da im Monat ihre dreißigvierzigtausend Euro Bargit abheben ist das ein Teil davon Verwahrgeld für die Klienten und anderer Teil ist aber eben auch für die Leistungserbringung, für Lebensmittelartikel, für Hygieneartike, für all das was man eben braucht um diese Wohngruppe zu betreiben So, und jetzt kannst du dir ja vorstellen was meistens passiert.
00:19:31: Diese, ich sag jetzt einfach mal eine Zahl, vierzigtausend Euro werden dann auf die zwanzig Wohngruppen verteilt.
00:19:36: und hast halt ne Bargeldkasse wo einfach Klingelgeld Münzen Scheine rumfliegen das teilweise Klienten gehört und was auf der anderen Seite eben der Einrichtung oder den Träger gehört, weil es Geschäftsgeld ist.
00:19:47: Und das ist denn einfach bei allen muss ich ehrlicherweise sagen oder bei fast allen in der Branche vermischt, was natürlich eine riesige Gefahr ist.
00:19:54: Treuhand oder für Wahlgelder sind treuhand treuhändlerisch zu verwahren müssen auf separierten Konten liegen und Geschäftsgelder müssen auf Geschäftskonten liegen.
00:20:02: Und ehrlicherweise über neunzig Prozent der Branche macht das eben immer noch falsch.
00:20:06: Ich meine,
00:20:07: es gibt eine Konsequenz bei solchen Themen?
00:20:08: Ja selbstverständlich.
00:20:09: Also
00:20:09: ich hätte gesagt du musst wahrscheinlich auch ein Risikobetrachtung machen, dass wenn dann mal eine Prüfung... Barfin prüfen die dann im Zweifel?
00:20:19: Gibt es ein rechtliches Risiko für den Status Co.
00:20:22: Na klar, aber jetzt möchte ich hier die Runde nicht mit Barfin und Compliance-Themen langweilen.
00:20:28: Aber zwei, drei Sätze sind total wichtig.
00:20:31: Gelder von Klienten sind Drittgelder ... stationäre Pflege oder die Pflege, alles was um das SGB-Feld hat... ...die Ausnahmesituation von der Barfin erhalten,... ...dass sie eben kein ZAG benötigen für diese Dienste.
00:20:43: Also man braucht keinen Zahlungsaufsichtsgesetz,... ...um stellvertretend für Klienten mit deren Geldern einzukaufen.
00:20:49: Es gibt ja keine andere Branche, wo du einfach in die Kasse von deinem Kunden gereifst und für deinen Kunden einkaufst, so mal ganz salopp gesagt.
00:20:54: Das heißt, alles, was unter dem SGB Feld ist, genießt von einer Barfin eine gewisse Ausnahmeregelung.
00:21:00: Und wir sind dann natürlich auch nachdem wir Frank kennengelernt haben und Team,... auf die Barfin zugegangen, haben wir gefragt.
00:21:05: Hey!
00:21:05: Wenn wir jetzt einfach mal hochrechnen... eine Tieren in den Ohr hat irgendwie zwischen eins und zwei Millionen Euro muss ja sie stimmen.
00:21:12: Worum ich an Verwahlgeldern in Bargeld übers Jahr rumfliegen?
00:21:15: Wenn wir das mal aufsummieren Auf alle Träger- und Einrichtungen in Deutschland Das sind ja ganz, ganz, Ganz, ganz hohe Millionenbeträge.
00:21:23: Warum toleriert die Barfien ist das Geld nicht separiert Und teilweise im Bargeld in Kassen liegt Andere von der Barfin?
00:21:29: Es gibt ja keine Alternative und wir müssen es irgendwie ermöglichen, damit das System nicht kaputt geht.
00:21:33: Und über diesen ganzen Sumpf, den wir da durchmarschiert haben, haben eben tatsächlich auch die erste Lösung gebaut, die dann wirklich Etagelder und Verwahlgelder auf zwei separierten Kontentigital ermögliche können.
00:21:46: So haben wir's eben geschafft mit unserem Kapitarmarktanwalt uns selbst zu verstehen.
00:21:55: Okay, so die Rahmenbedingungen habe ich jetzt verstanden.
00:21:57: Wie sieht denn die Lösung aber jetzt konkret aus?
00:21:59: Also wie hat?
00:21:59: vorher hatten wir den Prozess also das entweder die Highlight-Jungspfleger zum Beispiel bargelt haben oder im Zweifel auch die Klienten selbst oder halt in denen ich sage diese Gruppenkassen oder Gemeinschaftskassen da in den Wohnstädten.
00:22:12: Wie sieht es jetzt bei euch aus?
00:22:13: Gibt es jetzt eine Debit Card die aufgeladen ist mit einem Betrag und läuft das alles über einen App?
00:22:18: Wir sind Produkt Und über uns eröffnet der Träger eine quasi digitale Zahlungsinfrastruktur, die sie nutzen können.
00:22:24: Das inkludiert ein bei uns eröffentliches Geschäftskonto das liegt bei einer unserer Partnerbanken in Wetterfolksbank Mitweider oder Hamburg Commercial Bank und einem Treuhandkonto.
00:22:33: Außerdem geben wir an Mitarbeitende eine Pato Visa Kreditkarte aus.
00:22:37: Also keine Debit-Karte, das ist eine echte Kredit-Kate die man entsprechend überall einsetzen kann im Laden online.
00:22:43: Man kann überall Bargeld abheben auch um Ausland.
00:22:46: diese Kredit Karte hat aber eine sogenannte Debit Funktion und das heißt sie kann immer nur auf bestehendes Guthaben auf dem Geschäftskonto zugreifen.
00:22:53: Außerdem können unsere Kunden dann auch über das Geschäftskontor ganz normal Rechnung bezahlen.
00:22:58: und das Besondere wenn jetzt mal kurz nur auf die Verwahrgeldseite auf die Klienten schauen Unser Treuhandkonto, was eben dafür da ist um rechtssicher die Klientengelder zu verwahren hat die Möglichkeit pro Träger einzelne I-Bahnenkonten also Konto Noman den Klientinnen zu geben.
00:23:13: Das heißt jeder Klient zum Beispiel bei der DNNO mit Verwageldanspruch hat eine eigene i-Bahn vor.
00:23:18: der Kostenträger Die Werkstatt, die Familie der gesetzlichen Betreuer wäre auch immer direkt per Dauerauftrag monatlich die Verwaalte darauf überweisen kann.
00:23:26: Und alle haben eben Transparenz einen transparenten Einblick.
00:23:29: So das ist quasi die Infrastruktur und die Software mit dem man alle Bezahlprozesse bedient.
00:23:34: Das Geschäftskonto für die geschäftlichen Gelder, das Treuhernkonto mit eigenen Ivan-Konten für die Klienten.
00:23:39: dann die Pato Visa Karten für Mitarbeitende also vor allem pädagogische Mitarbeiter sind auch personalisiert.
00:23:45: Das heißt jeder Mitarbeiter hat eine eigene Pato Karte mit dem eigenen Namen drauf.
00:23:49: können eben Einkaufsprozesse tätigen und nachdem man eingekauft hat, den Einkauf in der Partussoftware zuordnen.
00:23:55: Gegen Kostenstellen und Sachkonto bei geschäftlichen Ausgaben oder wenn es einen Einkauf für ein oder mehrere Klienten waren, wählt man eben ein oder mehr Klientenaus.
00:24:03: Man sieht auch in Echtzeit das Gut haben wie wir Geld die Klientinnen haben und kann es entsprechend dann per vier Augenprinzip von den Klientenkonten sich erstatten lassen.
00:24:12: Es sind eine Betreuerinnen oder Betreurer, die haben jetzt nicht in so einer Wohnstätte zwanzig Personen leben.
00:24:19: Zwanzig verschiedene Debit-Cards physisch rumliegen sondern eine Karte auf sie personalisiert.
00:24:25: und dann wenn die Transaktion erfolgt muss quasi diese Transaktionen die
00:24:28: Klienten zuordnen?
00:24:30: Also gesetzliche Betreuger haben damit erst mal gar nichts zu tun.
00:24:33: es geht immer um die pädagogischen Mitarbeitenden von dem Träger in der Wohnung.
00:24:38: Die haben ihre eigene Karte.
00:24:40: die Träger einstellen, was die pädagogischen Mitarbeiter mit ihrer Karte machen dürfen.
00:24:43: Man kann über die als Admin in der Pato Software sagen wirklich in die Welt pro Mitarbeiter und pro Karte.
00:24:48: Der Mitarbeiter darf nur geschäftliche Ausgaben tätigen.
00:24:51: Der Mitarbeiter dafür auch für Klienten einkaufen.
00:24:53: Der Arbeiter darf beides.
00:24:54: man kann dann auf die Kartennimits einstellen Dach der Mitarbeiter online kaufen da verbargelt abheben denn auch Tageswochen Limit also kann wirklich total granular pro Mitarbeiter individuell einstellen.
00:25:04: Und dann ist es wie du sagst nach dem Einkauf kann den der Mitarbeiter in der Patoshoffe den Einkauf entsprechend zuordnen Kostenstellen, Sachkonten oder eben Klientinnen.
00:25:14: Okay, verstehe ich!
00:25:15: Wie lief denn dann jetzt?
00:25:16: Also ihr habt Pato gefunden als Partner, ihr habt das Produkt entwickelt, hatte eine erste Version davon die schon vieles abbilden konnte.
00:25:23: und irgendwann, Frank, musst du dir ja gesagt haben okay, jetzt erfolgt der Umstieg.
00:25:27: Der würde mich zuerst mal interessieren wie seid ihr denn diese ersten Implementierungen angegangen?
00:25:32: Habt ihr erst mal mit einer Wohnstätte angefangen zum Beispiel oder habt ihr gleich gesagt komm wir machen es jetzt geschaffen von heute auf morgen quasi alles an Borgeld ab.
00:25:41: Wir haben Pilotbelohngruppen identifiziert, mit denen wir das ausprobiert haben.
00:25:46: In der Eingedungshilfe auch mit verschiedenen Klientel also so auch wo vielleicht er selbstständiger Mitbewohnern da auch leben oder auf wo immer sehr viel stellvertretend durch Mitarbeiter erledigt wird.
00:25:58: Mit hohem Assistenzbedarf sage ich mal.
00:26:00: Verschiedener Wohnungen und Tücken waren uns daraus gesucht.
00:26:03: Und jetzt haben wir ein bisschen den Vorteil dass wir der Entwicklungspartner sind, sodass Auch unsere Mitarbeiter, eine Verwohngruppe in der Entwicklungsphase schon sehr früh beteiligen konnten.
00:26:15: Alles Denkholder wurden allen Interviews und Gespräche geführt ob das die Chefin von der Finanzberufe ist oder dass die Abteilungsleitung eines Wohnens verbunden ist.
00:26:25: Jeder hat ja auch irgendwo dann eine Runde in diesem ganzen Prozess so vier Augenprinzipien abzubilden.
00:26:30: Da war natürlich durch diese frühe Beteiligung erstmal auch eine sehr hohe Akzeptanz da.
00:26:35: Das haben wir tatsächlich geschaffen Und bis dahin, dass auch wir unser Büro leichte Sprache mitbeteiligt haben beim Wording.
00:26:43: Wir haben Klienten beteiligt.
00:26:45: Die haben Angehörige beteiligte.
00:26:47: also unverschämt gutes Anforderungsmanagement über alles.
00:26:51: Deco hat tatsächlich gepackt.
00:26:53: Mit Mock-Arts nachher mit einem Klingdummy gespielt.
00:26:56: Unsere Klientinnen durften schon mit dem Klingedummy und dann kriegt man Reaktionen wird.
00:27:01: muss sie denn auch einen Button nicht verstehen.
00:27:03: oder sagt, da musst du doch eigentlich unten sein.
00:27:05: Ja okay, dann muss der U-Batenheit unten
00:27:07: sein.".
00:27:08: Aber sprach sich ja dann auch irgendwann rund, dass da schon diese Pilotwohngruppen sind und wir wollen jetzt doch auch endlich also das Zündvogel entstanden ist.
00:27:18: Es bleibt immer ein Satz so bisschen hängen, den muss ich überlegen noch platzieren von einem Heilerzieher auf der Wunschgruppe, der auch in einer Pilotwohngruppe von Anfang an mitgewirkt hat.
00:27:28: Der war zum abwendlichen Treffen der Projektgruppe gesagt Partwort, mein Leben fletten hat.
00:27:35: Also es ist ja irrsinnensatz irgendwie.
00:27:38: aber das spiegelt einfach wieder weil der einfach gesagt er so dankbar als einfach so viel Arbeitslast ihm davon geht an seine Schnauersotz-Teffnung genutzt.
00:27:48: Aber da hat er dann auch noch einen Vorschluss am Kollegen ausgezahlt bis der Kollege krank geworden, den kam der Vorschuss nicht wieder und konnte seinen Monatsabschlüsse machen, weil er der Belegen noch fehlte.
00:27:59: Dann gab's eine Rupffrage sich verrechnet.
00:28:05: Das muss man sich auch alles in den Reiz ziehen und deswegen ist die Motivation extrem drum, sobald du das merkt man bei Produkten, das merke ich nicht so häufig aber es gibt ein paar Produkte, die ich jetzt so aufzählen könnte.
00:28:18: Da gibt's echte Mehrwerte zum Mitarbeiten und dann wirds wirklich der Change.
00:28:23: Es ist ja wirklich ein Handoffsprozess hier auch relativ einfach und begeistert die Mitarbeiter von alleine, weil es einfach gut wird.
00:28:32: Also eine sehr hohe Prozessakzeptanz entsteht.
00:28:35: Ja genau also wenn halt die bei den Mitarbeiterinnen selber direkt auch was davon haben, wenn das dann Arbeitsalltag leichter macht ist es ja auch für die gut zu forcieren dass das eingeführt wird.
00:28:46: Seid ihr mittlerweile komplett bargeldfrei oder liegt da noch ein bisschen etwas vor euch?
00:28:50: Nee,
00:28:50: wir haben doch ein bisschen was vor uns.
00:28:52: Wir wollen auch alle Hilferarten am Ende auf erreichen.
00:28:55: Also das heißt auch... Wir sind ja ein sozialen Komplex-Träger mit allen Hilferaten unterwegs.
00:29:00: in der Jugendhilfe gibt es und das ist auch ein Learning gewesen.
00:29:04: Du dachtest mir verwageltes Verwageld?
00:29:06: Nie!
00:29:06: Jede Hilfsart, jedes Sozialgesetzbuch hat eigene Anforderungen.
00:29:10: Beispiel Jugendhilfen, da brauchst du einen Unterkoppensystem weil dann auch wieder Gelder, sag ich mal für Kleidung oder für Freizeit unterschiedlich von Sozialträgern sozusagen bereitgestellt wird, was auch unterschiedlich nachweisen muss.
00:29:23: Das heißt, wir müssen mit einer Unterkundenstruktur pro Klient arbeiten und das muss alles gebaut werden.
00:29:30: Wir haben mit Partum fünf Entwicklungsphasen abgestimmt und sind jetzt Phase vier also auf das Produkt des Jahr in der Weiterentwicklung.
00:29:40: Wir starteten mit dem True for Concept ein Pilot und waren bis Jahresende eigentlich alle Hilferarten erreichen und ausgerollt haben, aber auch die Seniorenpflege.
00:29:50: Da kommt dann die Pressurin ins Haus.
00:29:53: Die will nur Cash weil sie... Na ja, aus welchen Gründen noch ab?
00:29:57: Ja, für Cash oder so.
00:30:02: Also jeder Hilfsverrat hat auch nochmal seine Herausforderungen in den sozialen Ensen also auf Menschen.
00:30:07: da haben wir relativ viele Hilfersfelder oder Klienten, wo wir auch stellvertretend eine Überweisung auf die Tätigen.
00:30:14: Das hatten wir vorher gar nicht auf der Kette.
00:30:16: das wir auch Überweilsorgung für Klienten durchführen.
00:30:20: Das hatte Partho so in den ersten Interviews, aus der eingestiftete Kante das gar nicht, dass man da noch irgendwie Geldermarken beweisen muss.
00:30:27: Also wirklich jede Hilfeart bei uns nochmal eigene Anforderungen hat und die auch jetzt nochmal Anforderung tatsächlich unter Herausforderung auf fürs Produkt dann immer wieder sind.
00:30:36: Wie ist denn das jetzt?
00:30:38: Auf eurer Seite ihr logischerweise seid ein Unternehmen.
00:30:40: Ihr müsst überleben, ihr müsst wachsen.
00:30:43: Wie sieht eure Zahlungsstruktur aus?
00:30:44: Also nehmt ihr quasi einen Anteil vom Payment-Volumen, was darüber läuft oder hat man einfach klassische Softwares des Service Lösungen.
00:30:51: Also ein Subscript schnappende morgen, das man jeden Monat pro Klient z.B.
00:30:54: bezahlt.
00:30:54: Genau und es ist ganz wichtig keine transaktionsbasierten Kosten aufzurufen weil es für die Träger dann sehr schwierig ist zu kalkulieren.
00:31:01: Weil die meisten Träge ja ehrlicherweise auch gar nicht wissen wie viele Volumen sie so bezahlen für Klienten aber auch für die Wohngruppe.
00:31:06: da fehlt auch wirklich das Wissen.
00:31:08: deswegen gibt's bei uns per Kunde immer einen ganz klaren pauschalen Betrag pro Monat der denn alles inkludiert von der Software über die Karten für den Mitarbeitenden, über Überweisung, über Abrechnungen, über Integration in Stammdatensysteme und Buchhaltungssysteme.
00:31:20: Also wie du sagst ist es dann eher dieses Pauschal-Abo-System.
00:31:26: Okay, verstanden.
00:31:28: Und wenn du jetzt mal... Habt ihr nicht nur die Diakonie Nord-Nord-Ost betreut?
00:31:31: Sondern mittlerweile auch einige andere Träger.
00:31:34: Also ich hab zumindest mitbekommen dass das auf großen Dressen stößend erbringt ist und was mich sehr freut!
00:31:38: Weil ich glaube es gibt so viele auch kleinere Prozesse.
00:31:40: Ich meine gut Payment ist ja nicht mehr ein kleiner Prozess eigentlich.
00:31:43: Ein relativ relevanter Prozess.
00:31:45: Die man alle optimieren kann um nochmal im Gesamtergebnis irgendwie eins, hier prozent mehr Effizienz da prozent plus dann eben dass auch die Klienten sich damit wohlfühlen, dass sie mehr Teil haben bekommen.
00:31:57: Aber
00:31:57: bei dieser ganzen Implementierung, die du da siehst was sind denn in der Regel die Stolpersteine eigentlich?
00:32:03: Also ich kann mir vorstellen ihr kommt jetzt nicht immer an mit eurer Lösung und schaltet das um und sofort funktioniert alle sondern ich vermute mal entweder gibt es vielleicht Menschen oder Teile der Belegschaft die da eigentlich keinen Bock drauf haben auf einen neuen Prozess wobei Frank hat ja gerade schon gesagt eigentlich haben die ja auch viel im Vorteil davon.
00:32:20: Ich könnte mir höchstens noch vorstellen, dass die Leute gar nicht bewusst sind wie schlecht ihre bisherigen Prozesse sind und es da vielleicht manchmal Probleme gibt.
00:32:27: Ja also wir haben Gott sei Dank sehr viel Nachfrage was toll ist und auch jetzt viele Träger live bekommen.
00:32:32: Die größte Herausforderung die ich sehe ist gar nicht die Akzeptanz von... Paar, dann ist es ein ganz klarer, man nennt's ja Market-Pull.
00:32:37: Also der Markt braucht uns und da spülen wir jeden Tag.
00:32:40: die größte Herausforderung ist das was du vorhin auch schon angedeutet hast diese maroden Prozesse die man irgendwie von Tag eins gelebt hat Bargeld umzustellen.
00:32:48: Es ist ja wirklich nicht einfach mal per Fingerschnips gemacht dass du deine ganzen Bargeldprozesse in einer dezentralen Struktur von jetzt auf gleich änderst.
00:32:58: Das ist ja eine Kette an Abfolge durchdenken muss, die ist für unsere Kunden teilweise einfach schwierig jetzt erstmal selbst zu analysieren diese ganzen Prozesse und dann auch umzusetzen.
00:33:07: Wichtig aber zu erwähnen – die pädagogischen Mitarbeitenden, die am Ende ja auch ein großer Profiteur von Pato sind, durch ihre eigenen Partokarten sind von Tag eins meistens eigentlich die größten Fans weil wir immer wieder hören hey ich mach regelmäßig mehrere hundert Euro im Monat Privatauslage mit meiner privaten EZ IC-Karte, um was für meine Klientinnen online zu kaufen.
00:33:25: Was ja heute in der Bargeldwelt gar nicht möglich ist oder das hat Frank auch angedeutet oh mein Gott ich bin in diesem Monat wieder der Kassenprüfer.
00:33:33: mir schlöttern die Knie denn ich weiß bald kommt der Wirtschaftsprüfer und der Druck wird an uns in den Wohngruppen durchgereicht und so weiter.
00:33:39: also von daher pädagogische Mitarbeiter sind große Fans.
00:33:44: Die Komplexität steckt dann aber eher einer Verwaltung Finanzbuchhaltung mit der Integration und den Prozessen.
00:33:49: Also ich könnte mir auch vorstellen auf vertrieblicher Seite bei euch, müsst ja ein Blocker.
00:33:55: Auch das ganze Beratungsthema sein oder?
00:33:57: Also je länger ich darüber nachdenke dass so mehr Kopfschmerzen würde mir das sozusagen bereiten.
00:34:02: also ist jetzt vielleicht kein SAP oder wie wenn die was man komplett neu einführt.
00:34:06: aber ich sag mal ihr müsst ja wahrscheinlich eure Kunden schon bisschen an die Hand nehmen und sagen So Leute vielleicht solltet euren Prozess zukünftig so strukturieren damit es auch funktioniert mit Partnern
00:34:16: immer sehr einfach angefangen.
00:34:17: Am Ende erkläre jedem Träger, die auf uns zukommen und sagen hier könnt ihr uns vertelfen wie funktioniert ein Pato?
00:34:23: Pato ist keine Rocket Science.
00:34:24: es geht um eine Karte.
00:34:25: da macht man Einkauf und verrechnet es dann total.
00:34:28: also Pato zu verstehen und egal in welchem Bereich ist total simpel.
00:34:32: also wirklich pato ist wirklich simpel.
00:34:35: aber wenn du dann sagst dann geht's halt los wo wir dann auch gemeinsam mit den Discovery Workshops die wir unseren Kunden anbieten wirklich dann die einzelnen Bereiche mal anschauen das Klientenmanagement an, wo kommt das Geld von den Klientinnen her?
00:34:47: Wie verteilt ihr es auf die Wohngruppe?
00:34:48: Wir schauen uns mit der Finanzbuchhaltung alle geschäftlichen Ausgaben an.
00:34:51: Wir gucken uns dann mit den Einrichtungsleitungen, Bereitsleitung, Kassenprüfern die Freigabeprozesse an.
00:34:57: wir gucken uns wenn's das gibt in der Treasury oder Compliance Abteilung auch die Analyse und die Ergebnisse der Wirtschaftsprüfung an.
00:35:06: machen wir dann tatsächlich gemeinsam mit den Kunden und wir nehmen uns auch die Zeit, gemeinsam drauf zu blicken.
00:35:10: Und da mal wieder eine extrem große Hilfe und ich glaube das hat Frank in den letzten Monaten echt oft gemacht.
00:35:17: Einfach vernetzt die Kunden die Partners miteinander oder erklärt euch gegenseitig wie ihr es gemacht habt.
00:35:22: Wir quasi bringen die Best Practices mit und auch die Ideen aber die Kunden untereinander.
00:35:27: und Frank das machst du echt oft Wahrscheinlich diese Woche schon wieder mehrmals.
00:35:32: Du sprichst dann ja auch mit interessierten Partekunden, die einfach von euch zwei... Ich sehe schon deine Finger, die auch von euch lernen wollen wie du das ganze Thema angegangen seid?
00:35:41: Ja also ich finde es halt krass, weil alles was so Prozessthemen sind ist ja doch Beratungsintensiv.
00:35:47: Das müsst ihr ja erst mal abbilden können als Unternehmer.
00:35:49: Ihr braucht ja irgendwann spezifisch Menschen, die sich nur darum kümmern dass das Onboarding läuft und dass die Lösung integriert wird.
00:35:55: Das find' ich schon ganz spannend.
00:35:56: aber Ich höre jetzt diese Podcast-Folge, ich bin Finanzvorstand von einem mittelgroßen Träger.
00:36:03: Wir haben fünfzehn Wohnstätten.
00:36:06: Wie lange bräuchte ich denn im Idealfall wenn ich sage okay wir geben heute Gas?
00:36:11: Ich gebe alles an Ressourcen da rein was ich dafür abgeben kann.
00:36:15: Ich stelle keine Blockade extra ein bis Parto läuft also bis ich auch wirklich mehr weiter davon fühle.
00:36:24: Wenn jemand wirklich schnell sein möchte, sagen wir immer zwischen vier und acht Wochen von Vertragsunterschrift bis Start in der Pilottierung zum Beispiel ist möglich.
00:36:32: Der Prozess hier am nächsten dauert ist einmal die Kontoeröffnung des Geschäftskontos und des Treuhandkontos über uns bei einer unserer Partnerbanken.
00:36:41: Und dann brauchen wir, wie gesagt nochmal eins bei drei Wochen Zeit um das System dann eben auch in die relevanten Softwarelösungen, die genutzt werden zu integrieren.
00:36:49: Da vielleicht auch die ersten Testtransaktionen zu machen.
00:36:51: aber zwischen vier und acht Wochen wäre man dann sofort oder wäre man denn eben auch schon ein Start klar.
00:36:56: Funktioniert es in der Praxis?
00:36:57: Nein!
00:36:58: Weil dann mit Start erst mal festgestellt wird auf Trägerseite... Oh Gott oh Gott oh God!
00:37:04: Ja warte mal Jetzt haben wir hier irgendwie Zahlungseingang, hundertzwanzigtausend Euro von einem Jugendamt mit dem Zahlungsavis.
00:37:12: Wir kriegen das jetzt auf die Treuhandkonten bei Pato.
00:37:15: Wie stellen wir denn jetzt IT-Budgets für die Wohngruppe und für die Italgelder bereit?
00:37:21: Und ja, die Erfahrungen haben wir im letzten Jahr gemacht, dass wir diese Prozesse am besten schon vor Konteröffnung alle klären damit man dann auch direkt loslegen kann um auch dieses Momentum auf Mitarbeitenden Seite nicht zu verlieren.
00:37:34: Ja, jetzt Frank, du hast es ja auch schon gesagt.
00:37:35: Je nach Bereich des SGBs, also je nach Hilfebereich werden in Zukunft auch ein bisschen andere Lösungsansätze erforderlich – auch in diesem Bereich ist quasi eine Lösung für alles!
00:37:44: Das heißt ich vermute mal jetzt da werde dir an der Produktentwicklung ein News reinstecken.
00:37:48: aber wenn du jetzt mal so zwei drei Jahre in die Zukunft schaust?
00:37:51: Ich weiß im Glaskuh gelesen als Gründer ist es immer schwierig aber ich habe wahrscheinlich trotzdem einen Plan wo euch hin entwickeln möchte.
00:37:56: was sind denn so Themen die ihr unbedingt angehen wollt?
00:38:01: Einzelne Hilfepreiche hätte ich vermutet, dann das Thema Schnittstellen.
00:38:03: Ich hatte auf eurer Website gelesen wie Wendy klar ist schon über wie Wendy es ist anbindbar.
00:38:08: Den Rest könnte man über bis her CSV-Exports quasi lösen aber gibt sicherlich noch später direkte Anbindung würde ich als Ziel vermuten.
00:38:16: Aber sprich doch mal so wo wollt ihr euch produktseitig in den nächsten zwei Jahren entwickeln?
00:38:20: Also wir wollen alle Bezahlprozesse inklusive Buchhaltungsprozese entweder selbst oder über Integration digitalisieren und hier durch einfach Trägern dabei unterstützen wesentlich... Digitaler zu werden und Mitarbeitenden wirklich in allen Bereichen zu entlasten.
00:38:34: Das heißt, alle Bezahlprozesse sollen über Parto abgewickelt werden können.
00:38:38: Geschäftsausgaben, Klientenausgaben Rechnung also auch Procurement Einkaufsmöglichkeiten soll über parto nächsten zwei Jahren passieren können.
00:38:45: Und wir wollen eben auch die Vorkontierung der geschäftlichen Ausgabe oder der Ausgaben in parto machen so dass wirklich per Schnittstelle per Workflow, alle getätigten geschäftlichen Ausgaben mit der richtigen Kontierung, also kostenschere Sachkonto belegt an das für eine Buchhaltungssystem weitergeleitet wird ohne dass die Buchhaltung noch ein Finger krummen muss.
00:39:05: Gleichzeitig wollen wir den Trägern auch dabei helfen eine gewisse Wirtschaftlichkeit in die einzelnen Wohngruppen zu bringen über eine Analyse wie die Wohngruppe denn auch im Vergleich Parte nutzen, wo wie viel Geld ausgegeben wird und das Ganze dann eben auch immer eine gewisse Budget-Logik ermöglichen.
00:39:23: Das bedeutet dass die Buchhaltung über Pato den verschiedenen Mitarbeitenden in verschiedenen Wohngruppen dynamisch auch je nach Klienten oder je nach Auslastung die entsprechenden Budgets zur Verfügung stellt.
00:39:34: Zusammengefasst mit Zahlprozesse, Buchhaltungen, Budgets transparent und Digitalisierung ist es kurzfristig der Plan In allen Hilfe brechen.
00:39:41: Also es soll nicht nur bei der Klientenseite bleiben, sondern tatsächlich noch wesentlich tiefer im Träger tätig werden.
00:39:47: So hast du gerade gesagt außer auch Prokurement-Prozess.
00:39:50: Genau
00:39:50: richtig!
00:39:51: Die die Klienten Seite.
00:39:52: das ist ja das Problem was Frank geschildert hat.
00:39:54: damit sind wir gestartet.
00:39:55: aber ehrlicherweise... Überwiegend ein Teil der Transaktion passiert heutzutage schon für jegliche geschäftlichen Ausgaben.
00:40:00: Das heißt jetzt, die Parteplattform ist jetzt schon überwiegend für geschäftliche Ausgabe und für Klienten.
00:40:05: da aber gesagt wir wollen wirklich alles wo ein Euro fließt digitalisieren und vereinfachen das heißt eben auch die ganzen Buchhaltungsthematik mit abbilden dass das uns ganz wichtig und dann eben vor allen Dingen auch eine Lösung sein die sich denn auch in die bestehende Softwarelandschaft integrieren lässt und nicht die Nix-Insellösungen ist, die dann auch nicht wirklich kompatibel ist.
00:40:23: also wir leben wirklich diese OpenAPI Economy oder die OpenEconomy.
00:40:27: Das ist uns auch sehr wichtig.
00:40:28: Das
00:40:29: wäre jetzt nämlich die nächste Frage, Frank.
00:40:30: Bisher nutzt er für Finanzprozesse vermutlich SAP?
00:40:34: Ist das richtig?
00:40:35: Ja.
00:40:36: Ich sag mal, es ist dann so dass man in zwei Jahren wenn Pato sich weiter gut entwickelt das Finanzmodul von SAP nicht mehr braucht und alles über Pato läuft.
00:40:43: oder was ist da die Vision?
00:40:47: Kannst so witzig sein aber es hat ja nicht so, dass wir mit Pato aufschauen in seinen Entwicklungsvereinbarungen wie SAP-Schenzielle haben, auch im SAP-Bereich.
00:40:57: Was jetzt gerade beschrieben hat funktioniert schon bei uns und wir haben schon den ersten Testumfringen aus dem Partysystem in unser SAP ERP System überführen können.
00:41:06: Das ist auch in der Sforhana Public Cloud Edition.
00:41:08: Das funktioniert schon.
00:41:10: Ich habe das ja nicht, dass wir ein Verwahrgeld aufhaltendes Modul von Connects wie wenn die benutzen.
00:41:15: Da muss ich ehrlich offen sagen da muss man mal gucken wo die Reise hingeht, warum man weit ist.
00:41:21: weil wir uns zufrieden sein, aber da muss man einfach mal schauen.
00:41:24: Aber das passt schon auch glaube ich irgendwie.
00:41:27: Das war auf jeden Fall auch in der Schnittstelle zu Connex.
00:41:29: haben wollen ist natürlich ganz ein.
00:41:30: Stammdatenübergaben.
00:41:31: Wir waren echt der End-to-End Prozesse.
00:41:33: Optimalerweise sagt eine Abteilungsleitung auf einer Wohngruppe, ich stelle hier die neue Mitarbeiterin ein, klickt ihn wie Wendy und einmal das Pato Hickchen und dann muss automatisch die Kartenbestellung passieren
00:41:45: usw.,
00:41:46: die Zuständigkeiten, die Rechte und Rollen ausgelöst werden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann auch die richtigen Klienten gleich in der Zuweisung hat usw.
00:41:57: Das ist natürlich jetzt so wirklich hoch integrierte Prozesse und das wird mit Pato möglich sein und wir werden SAP weiterbrauchen ein Konnex weiter brauchen.
00:42:05: aber es würden sich hier nicht mal Verschiebungen geben ohne Überschneidung haben als wo Pato ein bisschen Lettbewerb sein SAP-Module gemacht ist, z.B.
00:42:14: in die Gitarren Reisekostenabrechnung haben da auch einen SAP Modul Conquer und nennt sich das.
00:42:19: Da muss man mal schauen.
00:42:20: also haben wir jetzt auch einfach mal ausprobiert eine Reise-Kostenabbrechnung mit Conquer oder einfach mit Pato Visa zu bezahlen so smart abzurechnen und da haben wir sogar Schneidungen.
00:42:31: es merken wir ja.
00:42:32: dann gibt's auch mal Schnittmengen an den Produkten und Prozessen.
00:42:35: das müssen wir gut sortieren.
00:42:37: Jetzt auch keine Schnellschlüsse machen, aber das wird spannend.
00:42:41: Finde ich cool!
00:42:42: Also danke da auch für die, für die Offenheit.
00:42:44: Ich glaube Jörg der wird nicht so krimmig sein, vermute ich jetzt einfach mal.
00:42:48: also Jörgg liebt Ust an dieser Stelle an dich und ansonsten bin ich eigentlich mit meinen Fragen durch!
00:42:54: Also ich glaube es war eine sehr umfassende Folge jetzt vor vorher gar nicht glaube wie umfassung auch das ganze Payment Thema ist.
00:43:00: und also wie gesagt diese Zahl, dreihundertvierzicht tausend Euro Prozesskosten quasi und noch Risiko, also richtig Risiko und Kona gar nicht reingerechnet finde ich beeindruckend.
00:43:08: Und wenn das eine Stellschraube ist, die man sich branchenweit irgendwann vielleicht antheilig zumindest sparen könnte.
00:43:13: Dann ist es schon viel geholfen denke ich was die Effizienz angeht.
00:43:17: also jetzt Frank ganz ganz lieben Dank an euch beide dass er den Case ja mal vorgestellt hat.
00:43:21: Ich glaube das ist für ganz viele Träger die jetzt so hören sehr interessant.
00:43:25: Ja gerne!
00:43:26: Superviel Glück für die Möglichkeit.